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Georg Büchner:

 

"Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet?"     

 

Die Theatergruppe „die hannemanns“ stellt Ihnen das vierte Projekt der Veranstaltungsreihe „Hessische Dichter“ vor.


 

Wir beschäftigen uns diesmal mit GEORG BÜCHNER – Genie und Revolutionär, Dichter und Sozialagitator. Ein Avantgardist, dessen dramatisches Schaffen wegweisend für das 20. Jahrhundert wurde. Ein schmales Werk, geschaffen aus einer fast eruptiven Gestaltungskraft von einem, der dafür nur zehn Jahre zur Verfügung hatte. Geboren 1813 in Goddelau, einem kleinen hessischen Nest bei Darmstadt, gestorben Anfang 1837 in Zürich an Typhus.


 

Hier schreibt nicht ein junger Mensch mit einem naiven Fortschrittsoptimismus, der an das goldene Zeitalter glaubt. Hier schreibt ein Skeptiker, der den Menschen realistisch in einer chaotischen Welt sieht (DANTONS TOD) und der dabei doch nicht die Fähigkeit verloren hat, mit der leidenden Kreatur zu fühlen und ihr eine Stimme zu geben (WOYZECK). Und hier schreibt ein junger Mensch, der sich mit Ironie und Satire das Leiden seiner Zeit von der Seele schreibt und zu einem Stück von fast übermütiger Heiterkeit formt (LEONCE UND LENA). Am Ende seines kurzen Lebens spiegelt er sich selbst in dem Erzählfragment über den unglücklichen jungen Sturm-und-Drang-Dichter LENZ, den er mit dem Blick des Mediziners und des Schicksalsgefährten sieht.

 
 

 

 

Darsteller:

 

Katrin-Lena Greiner


 

Vera Mark


 

Mike Marklove


 

Sprecherin und Regie: Astrid Hennies

 


 

Zusammenstellung der Texte (aus: „Hessischer Landbote“, „Dantons Tod“, „Leonce und Lena“, „Lenz“ und Woyzeck“

 

 

Die Lesung dauert ca. eine Stunde ohne Pause. 

Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu einem Austausch zwischen dem Publikum, den Darstellern und der Verfasserin.

 

Bilder von einer Probe